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So beendest du eine Antibiotikakur zuverlässig

Die schwierigste Dosis einer Antibiotikakur ist oft die, nachdem du dich wieder besser fühlst. Das ist häufig am dritten oder vierten Tag, und genau dort brechen viele angefangene Kuren ab. Sich besser zu fühlen bedeutet nicht automatisch, dass die Infektion beseitigt ist. Deshalb solltest du die Kur wie verordnet zu Ende nehmen, sofern dein Arzt oder deine Ärztin nichts anderes sagt.

Warum kurze Kuren so leicht untergehen

Ein Medikament, das du dauerhaft täglich einnimmst, kann zur Gewohnheit werden. Eine siebentägige Kur hat dafür kaum Zeit.

Dazu kommt: Sie beginnt meist genau dann, wenn dein Alltag ohnehin durcheinander ist. Du bist krank, deine Routine funktioniert nicht wie sonst und der Einnahmeplan kann unpraktisch sein: dreimal täglich, zu einer Mahlzeit oder in gleichmäßigen Abständen statt zu bequemen Uhrzeiten. Dann geht es dir besser, die Dringlichkeit lässt nach und trotzdem liegen noch drei Tage vor dir.

Was hilft

Verknüpfe jede Dosis mit etwas, das sowieso passiert. Mahlzeiten sind ein naheliegender Anker für Medikamente, die mit Essen eingenommen werden sollen. Bei drei Einnahmen täglich passen Frühstück, Mittag- und Abendessen oft gut, aber prüfe die Packungsbeilage. Manche Antibiotika müssen tatsächlich in möglichst gleichmäßigen Abständen eingenommen werden.

Stell einen echten Alarm statt dir nur vorzunehmen, daran zu denken. Wenn du krank bist, ist dein Alltag anders und deine Einschätzung, woran du dich später erinnern wirst, nicht unbedingt zuverlässig. Außerdem erreicht dich eine normale Benachrichtigung auf einem stummgeschalteten iPhone möglicherweise nicht, während du dich ausruhst.

Lass die Packung sichtbar statt ordentlich verstaut. Im Badezimmerschrank ist sie aus dem Blick. Neben dem Wasserkocher nicht.

Zähle herunter statt hoch. „Noch vier Dosen“ wirkt konkreter als „Tag drei von sieben“.

Plane schwierige Einnahmezeiten im Voraus. Fällt eine Dosis mitten in den Arbeitstag oder in die Nacht, entscheide vorher, wie du damit umgehen willst, statt erst in diesem Moment darüber nachzudenken.

Auf diese Phase solltest du besonders achten

Plane eine Erinnerung für den Tag, nachdem du dich erstmals besser fühlst. Dann ist die Versuchung besonders groß, eine Dosis auszulassen. Genau deshalb ist die verordnete Dauer wichtig: Sie soll verhindern, dass die Behandlung vorzeitig beendet wird.

Was tun, wenn du eine Dosis verpasst hast?

Sieh zuerst in die Packungsbeilage, denn das richtige Vorgehen hängt vom jeweiligen Medikament ab. Häufig gilt: Nimm die Dosis ein, sobald du dich erinnerst, außer die nächste Einnahme steht schon kurz bevor. Dann wird die vergessene Dosis meist ausgelassen, statt die doppelte Menge einzunehmen. Wenn das Problem darin besteht, dass du nicht mehr weißt, ob du die Dosis bereits genommen hast, ist das eine andere Situation. Wenn du unsicher bist, frag in deiner Apotheke nach.

So unterstützt PillSeal kurze Kuren

Beim Hinzufügen des Medikaments legst du die Anzahl der Tage fest. Danach endet der Plan automatisch, statt dich weiter zu erinnern. Der Alarm ertönt auch im Lautlosmodus, was besonders praktisch ist, wenn du dich ausruhst. Muss eine Dosis zu einer Mahlzeit eingenommen werden, fragt PillSeal vor dem Bestätigen, ob du gegessen hast.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information und ist keine medizinische Beratung. Befolge immer die Anweisungen deines Arztes, deiner Ärztin oder deiner Apotheke.

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